Autor: micha

  • Sternkuchen – schon wieder nicht chinesisch…

    Sternkuchen heißt so, weil er so aussieht. Das Rezept wohnt seit vielen Jahren in meinem ganz alten, handgeschriebenen Koch- und Backbuch und stammt von der großen Schwester einer Schulfreundin, die den Kuchen zu einem Gemeindefest gebacken hatte.

  • Topfkleber – 锅贴

    Gebratene Jiaozi werden „Topfkleber“ genannt. Dafür eignet sich am besten eine Falttechnik, bei der die Teigtaschen stabil stehen, z.B. nach der Geldtäschchen-Technik oder asymmetrisch mit einem kleinen Bauch gefaltete Jiaozi. Teig und Füllung werden genauso zubereitet wie im Rezept für gekochte Jiaozi. Auch das Füllen ist derselbe Vorgang. Allerdings werden die Jiaozi nicht gekocht, sondern kommen roh…

  • Hutzlabrot*

    Hutzla sind getrocknete und daher „verhutzelte“ Birnenschnitze. Da sie ein Hauptbestandteil des Früchtebrots nach dem Rezept von Frau Künstles Oma sind, heißt es Hutzlabrot – oder auch Hutzelbrot, Schnitzbrot oder Früchtebrot. Die Besonderheit: es ist im Verhältnis zu den Früchten extrem wenig Mehl drin – eigentlich nur soviel, dass das Obst zusammen hält.

  • Das Kochbuch zieht um

    Nachdem das Kochbuch zuerst viele Jahre eine statische Website war (seit 1999), anschließend in einem hauseigenen CMS (u31cms) weiterlebte, zieht es jetzt um nach WordPress und in eine eigene Subdomain. Das mag noch eine Weile dauern, bis dahin führt es eben ein Doppelleben. Edit: Umzug ist komplett.

  • Rührei mit Krabben – 虾仁炒鸡蛋

    Rührei mit irgendeiner köstlichen Zutat gibt es häufig in der chinesischen Küche. Mit Ingwer marinierte Krabben sind eine besonders leckere Variante.

  • Gekochte Erdnüsse – 煮花生米

    Auch ungeröstete, ungeschälte Erdnüsse können in einem Sud aus Wasser, etwas Sojasoße und Fünf-Gewürze-Pulver gekocht werden. Es dauert mindestens eine Stunde, bis sie weich sind und den Geschmack angenommen haben. sie können mit Tee-Eiern zusammen gekocht werden, so entstehen gleich zwei Vorspeisen auf einmal (Vgl. Rezept für Tee-Eier).

  • Tee-Eier – 茶叶蛋

    Tee-Eier gibt es in China oft auf der Straße bei mobilen Tee-Ei-Händlerinnen, die einen von unten beheizbaren Topf voller Eier auf einem Wägelchen durch die Straßen schieben. Die Eier liegen den lieben langen Tag im Sud und werden immer besser. In Ermangelung mobiler Tee-Ei-Händlerinnen, müssen Sie hierzulande eben zur Selbsthilfe greifen.

  • Hundertjährige Eier – 松花蛋

    Sogenannte Hundertjährige Eier sind keineswegs hundert Jahre alt. Es handelt sich um Enteneier, die in eine Schicht aus Lehm, Reisspelzen, Asche – und möglicherweise geheime Substanzen – eingepackt werden. Nach einigen Wochen ist das Ei durch die Schale hindurch fest geworden. Das Eiweiß ist dunkelgrün, das Dotter schwärzlich.

  • Gurke scharf – 辣黄瓜

    Eine Vorspeise, die auch als „chinesischer Gurkensalat“ serviert wird (la huanggua). Es gibt auch eine Variante, die nicht scharf ist: Gurke süß-sauer.