Dieses Rezept wurde mir von Hsiang-Shan Kung-Scherer geschickt. Ich habe es gleich ausprobiert und war begeistert. Vielen herzlichen Dank! Zur Soße schreibt sie: „Nach dem Kochen die Soße nicht wegschütten. Sie kann tiefgefroren und immer wieder verwendet werden. Es muß dann lediglich ein neues Gewürzsäckchen angefertigt werden und die Flüssigkeit mit Reiswein, Sojasoße und Wasser ergänzt werden. Diese Soßen werden in China gehütet wie ein Schatz! In der Soße können auch Hühnchenbeine u.a. gegart werden.“

Zutaten

1 Schweinshaxe (Hinterbein)
2 EL Süße Bohnenpaste (Peking-Enten- oder Hoisin-Soße)
1/2 Tasse Reiswein
4 Tassen Sojasoße
2 EL Zucker
4 Tassen Wasser
2 Frühlingszwiebeln
8 Scheiben Ingwer
Gewürzmischung aus gleichen Teilen Fenchelsamen, Sternanis, getr. Ingwerscheiben, Sichuanpfeffer, getr. Orangenschale, Zimtrinde, Süßholzwurzel und Nelken (gibt es, wenn man Glück hat, als fertige Gewürzmischung)

Zubereitung

  • Aus Gaze oder einem sauberen Baumwollstreifen einen ca. 10x6cm großen Beutel nähen, mit der Gewürzmischung füllen und zunähen.
  • Die Haxe waschen, abtrocknen und im Backofen (mit Grill) nur so lange grillen, bis die Haut gebräunt ist.
  • In der Zwischenzeit alle übrigen Zutaten in enem Topf erhitzen.
  • Die übergrillte Haxe in die Flüssigkeit geben und bei sehr kleiner Hitze mindestens 5 (!) Stunden köcheln. Die Haxe vorsichtig aus dem Sud nehmen und auf einem Teller anrichten.
  • Das Fleisch ist so unglaublich zart, dass es leicht mit den Stäbchen vom Knochen gezupft werden kann und der Geschmack einfach unbeschreiblich – jetzt bleibt nur, die Soße weiter zu verwenden und darauf zu hoffen, dass sie mit jeder Verwendung immer besser wird.
Schweinshaxe in Spezialwürzbrühe – 八香卤猪蹄
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