Eigentlich ist es keine Kunst, Reis zu kochen. Wer aber vielleicht einmal in China festgestellt hat, daß der Reis dort viel besser schmeckt, als zu Hause, möchte möglicherweise eine der dort gebräuchlichen Techniken ausprobieren.

Es ist wichtig, dass guter Reis verwendet wird (Thailändischer Duftreis z. B.). Damit die Körner beim Kochen nicht zu klebrig werden, wird er vorher gewaschen, bis das Waschwasser klar bleibt. ChinesInnen können große Mengen Reis essen, deshalb sind Mengenangaben eher schwierig, ungefähr eine Tasse pro Person kommt hin. Nachdem der Reis gewaschen wurde, befindet sich natürlich schon Wasser zwischen den Körnern, deshalb ist es praktisch, die Wassermenge nach der Höhe zu bestimmen: Der Wasserstand sollte noch einmal so hoch sein, wie der Reis im Topf.

Der Topf wird bei großer Hitze mit einem gut passenden Deckel zugedeckt auf den Herd gestellt. Sobald es kocht, wird die Hitze so klein wie möglich gestellt, und dann der Deckel nicht mehr gehoben, bis der Reis fertig ist – nach ca. 20 Minuten – sonst entweicht der Dampf, und das ist schlecht, sagt meine Freundin Weiru.

Wer tatsächlich viel Reis kocht, kann sich natürlich auch einen Reiskocher anschaffen – damit klappt’s immer.

Reis kochen – 米饭
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